Samstag, 17. Dezember 2011


Liebe Patienten,
ein wundervolles Weihnachten und einen guten Start
ins Jahr 2012 wünscht Ihnen
Dr. Karsten Milek und sein Praxisteam.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Gesund alt werden: So klappt das!

Artikel von Ingrid Kupczik, erschienen im senioren-ratgeber.de, lesen --> LINK

Freitag, 9. Dezember 2011

Schwanger: Diabetes sorgt für Frühgeburten

Typ-1-Diabetes erhöht das Risiko für Frühgeburten, perinatale Mortalität und Präeklampsie. Die Raten sind in den vergangenen Jahren allerdings gesunken.


Artikel erschienen am 06.12.2011 bei aerztezeitung.de --> LINK

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Diabetes - Auslöser im Gehirn?

Artikel erschienen im diabetes-ratgeber.net am 8.12.2011, lesen --> KLICK

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Zuckerstress in den Gelenken

Artikel von Daniela Pichleritsch, erschienen im Diabetes Ratgeber am 05.12.2011, lesen --> LINK

Montag, 5. Dezember 2011

Den Volkskrankheiten auf der Spur

Die SHIP-Studie untersucht die Entstehung der häufigsten Leiden
Von Melanie Last, dradio.de

Die Abkürzung "SHIP" steht für "Study of Health in Pomerania". Dahinter verbirgt sich die größte Bevölkerungsstudie weltweit. Durchgeführt wird sie an der Universität Greifswald. Die Forscher wollen den Gesundheitszustand der Bevölkerung genau erfassen und herausfinden, wie typische Volkskrankheiten entstehen.

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Sonntag, 4. Dezember 2011

Stoffwechselfehlprogrammierung im Mutterleib - EU-Forschungsprojekt startet

Forscher aus vier europäischen Ländern wollen in den kommenden vier Jahren untersuchen, wie sich Übergewicht und Diabetes bei Frauen während der Schwangerschaft auf Gesundheit und Gesundheitsrisiken ihrer Kinder auswirken. Bereits im Mutterleib wird - zusätzlich zu den genetischen Grundlagen - die Basis für die weitere gesundheitliche Entwicklung der Kinder gelegt. Untersuchungen bei so genannten "Retortenbabys" hatten ergeben, dass diese Kinder überdurchschnittlich oft übergewichtig geworden waren. Im Verdacht stehen dabei ein zu nährstoffreiches Kulturmedium oder andere Faktoren, die bei einer In-vitro-Fertilisation einwirken können (höheres Alter der Mütter, Kryokonservierung, etc.). Tierversuche haben inzwischen diesen ganz frühen Einfluss auf die spätere Gesundheit bestätigt, also bereits zu einem Zeitpunkt, an dem eine Mutter noch gar nicht weiß, dass sie schwanger ist.

Wissenschaftler aus sieben Universitäten und Biotechnologiefirmen werden im Rahmen eines gemeinsamen Projektes "EpiHealth" durch die Europäische Union gefördert. Insgesamt stehen dafür 2,9 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen etwa 370.000 Euro an das hallesche Institut für Anatomie und Zellbiologie. Institutsdirektor Professor Dr. Dr. Bernd Fischer freut sich darüber: "Es ist bereits das sechste Projekt bei uns, das durch die Europäische Union gefördert wird." Er sehe dies als Anerkennung der Forschungsleistungen seiner Arbeitsgruppe. Die EU habe diese Forschungsprojekte in den vergangenen Jahren mit bisher 1,7 Millionen Euro unterstützt.

Bereits seit vielen Jahren beschäftigen sich die halleschen Wissenschaftler mit Stoffwechselerkrankungen. Die Embryologen und Zellbiologen werden nun an Hand eines Tiermodells untersuchen, wie es im Mutterleib innerhalb der ersten sechs Tage nach der Befruchtung zur Fehlprogrammierung des Stoffwechsels kommt. "Wir wollen klären, welche Einflüsse sich bereits weit vor der Geburt, um den Zeitpunkt der Konzeption herum, auf die gesundheitliche Entwicklung der Kinder auswirken." Vielen Ärzten und Laien sei nicht bekannt, dass die Gesundheit des Kindes bereits während der Schwangerschaft zum Teil festgelegt werde. Dies bedeutet beispielsweise, dass Kinder von übergewichtigen Müttern ein höheres Risiko tragen, auch übergewichtig zu werden.

"Angesichts der Prognosen, dass die Zahl der (zum Teil stark) übergewichtigen Menschen in den Industrienationen in den kommenden Jahren stark ansteigen wird, ist es nach unserer Auffassung besonders wichtig, die Mechanismen für solche Fehlentwicklungen zu ergründen", sagt der hallesche Wissenschaftler. Beispielsweise werde erwartet, dass im Jahr 2020 etwa drei Viertel aller US-amerikanischen Frauen und Männer übergewichtig sein werden. Diabetes und aus Übergewicht resultierende Folgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle hätten Einfluss auf die Lebenserwartung und Lebensqualität der Betroffenen: "Beide sinken bei diesen Risikofaktoren. Daher müssen wir mehr über Gesundheitsdeterminaten für die kommenden Generationen verstehen." Diabetes sei keine genetisch bedingte Erbkrankheit, werde aber im Falle von Schwangerschaftsdiabetes oder bei Übergewicht von der Mutter auf das Kind übertragen.

Zwei junge Wissenschaftlerinnen aus dem halleschen Institut, eine Biologin und eine Ernährungswissenschaftlerin, werden im Rahmen des Forschungsprojektes an ihren Doktorarbeiten arbeiten. Professor Fischer: "Wir glauben, dass vor allem bei den Blastozysten - also dem Entwicklungsstadium des Embryos zwischen dem dritten/vierten bis sechsten Tag nach der Befruchtung - die Fehlprogrammierung des Stoffwechsels erfolgt." Sie werden bei diabetischen Müttern mit Glukose überschwemmt, können jedoch selbst noch kein Insulin herstellen und sind deshalb nicht in der Lage, die Glukose adäquat zu verstoffwechseln. "Die Blastozysten sind schon kleine Diabetiker." Ein neuer Befund aus der Arbeitsgruppe von Professor Fischer ist, dass zudem Fettgewebshormone der Mutter sich bereits auf den Stoffwechsel der Blastozysten auswirken. Da sich die Stoffwechselwege bei Blastozysten und bei Alternsvorgängen ähneln, wird eine der beiden Doktorandinnen über diesen Zusammenhang zwischen dem Beginn und "Ende" des Lebens forschen.

Pressemitteilung der Universität Halle vom 2.12.2012

Samstag, 3. Dezember 2011

Die APP zum DIABETES ;-)

DiabetesPlus
Entwickelt von Diabetikern für Diabetiker. DiabetesPlus vereinfacht die Verwaltung ihrer Messwerte auf dem iPhone und spart Zeit beim Exportieren oder Drucken der Werte. Verwalten Sie ihren Blutzucker (mg/dl und mmol/l), ihre Insulingaben (0,1 IE Schritte), ihre Broteinheiten (0,5BE Schritte), ihre Sporteinheiten und Notizen möglichst einfach und effektiv mit DiabetesPlus. Mit der optionalen Medikamentenverwaltung können Sie außerdem Ihre anderen Medikamente mit DiabetesPlus verwalten und exportieren. Pumpenträger können einfach und schnell ihr Basalprofil anlegen und in den Einträgen wichtige Pumpenereignisse eintragen. Ein Tagebucheintrag kann gleichzeitig alle Werte enthalten und Sie müssen nicht für jeden Messwert einen neuen Eintrag erstellen. Aus ihren eingetragenen Werten können Sie in weniger als einer Minute einen übersichtlichen PDF-Export erstellen. Empfohlen vom Diabetes Zentrum Hamburg West. Weitere Infos gibt es hier: App Store


DiabetesPlus für Typ 2-Diabetiker

Entwickelt von Diabetikern für Diabetiker. DiabetesPlus für Typ2-Diabetiker hilft ihnen, die Dokumentation ihres Typ2 Diabetes besser durchzuführen. Endlich gibt es eine Applikation, die speziell auf die Bedürfnisse von Typ2-Diabetikern zugeschnitten ist. Verwalten Sie ihren Blutzucker (mg/dl oder mmol/l), Mahlzeiten (BE, KE oder Kohlenhydraten), Sport, Notizen und alle Ihre Medikamente einfach und schnell auf Ihrem iPhone oder iPod Touch. Sie können alle Ihre Werte einfach und schnell mit wenigen Klicks als PDF exportieren.
Weitere Infos gibt es hier: App Store

Beitrag erstellt mit Hilfe der Angaben aus dem App Store.

Freitag, 2. Dezember 2011

300 Diabetiker bundesweit zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Studie gesucht

Teilnehmen können Personen mit Diabetes, die von Symptomen wie Schmerzen, Brennen und Kribbeln in den Beinen betroffen sind sowie unter tauben Füßen leiden.

Dazu Prof. Dr. Stephan Martin: „Nach neuesten Studien klagen etwa 30% der neun Millionen von Diabetes Betroffenen in Deutschland über schmerzhafte Beschwerden an den Beinen und Füßen, die in den meisten Fällen medikamentös behandelt werden. Oftmals lindert dieser Therapieansatz jedoch die Schmerzen nicht ausreichend, hinzu kommt, dass die Betroffenen mit unangenehmen Begleiterscheinungen rechnen müssen“.

Eine Alternative, die Beschwerden ohne jegliche Nebenwirkungen zu lindern, ist die Elektrotherapie TENS, ein Verfahren der Physikalischen Therapie. In den letzten Jahren hat sich jedoch die Hochton Elektrische Muskelstimulation (HTEMS) als erfolgreiche Therapie etabliert. Mit Hilfe der Hochtontherapie werden die Muskeln aktiviert, neuropathische Beschwerden gelindert und die Insulinaufnahme verbessert.

In einer wissenschaftlichen Studie des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums, die Anfang 2012 startet, soll die Effektivität der Hochtontherapie (HTEMS) anhand von 300 stark Betroffenen in einem direkten Quervergleich mit der klassischen Elektrostimulation (TENS) überprüft werden.
Dazu werden die Teilnehmer kostenfrei ein HTEMS, bzw. ein TENS Gerät erhalten, das sie jeweils 3 Monate bequem bei sich zuhause testen können.
Die Studie dauert insgesamt 7 Monate. Jeder Teilnehmer sollte drei Mal wöchentlich etwa 20 Minuten für die einfache, unkomplizierte und schmerzfreie Anwendung einplanen.
Während der Studiendauer werden die Teilnehmer von Experten des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum telefonisch betreut.

Interessenten können sich direkt beim Studienbüro am WDGZ bewerben.
Anmeldung zur Studie:
Westdeutsches Diabetes- und Gesundheitszentrum (WDGZ)
Verbund der Katholischen Kliniken Düsseldorf (VKKD)
Prof. Dr. Stephan Martin
Hohensandweg 37
40591 Düsseldorf

Tel.: 0211 56 60 360 65 (Montag bis Freitag von 8.00-15.00 Uhr)
Fax: 0211 56 60 360 72

wdgz-studienzentrum@vkkd-kliniken.de
www.vkkd-kliniken.de


Pressemeldung des WDGZ, erschienen am 1.12.2011 bei PR-Inside.com

Dienstag, 29. November 2011

Gewicht, Ernährung, Sport: Wie man Diabetes vorbeugen kann

Das haben doch nur alte Menschen. So denken viele, vor allem junge Leute über Diabetes. Ein Trugschluss, denn der oft als „Altersdiabetes“ bekannte Typ 2 betrifft immer mehr jüngere Menschen und teilweise sogar übergewichtige Kinder. Ähnlich bei Bluthochdruck – oft als Zipperlein abgetan, werden die Folgen unterschätzt. Gravierend wird es vor allem dann, wenn beide Erkrankungen zusammen auftreten. Was also tun, um gar nicht erst an Diabetes zu erkranken? Dirk Freytag hat sich informiert:Straßenumfrage: Nö, warum? Sind davon nicht eher alte Leute betroffen? / Also, ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. / Ja, meine Oma, die hat schon eine ganze Weile Diabetes. Aber die ist ja auch schon 80.“

So unbekümmert sehen viel zu viele junge Menschen das Thema Diabetes und Bluthochdruck.


Dr. Karsten Milek, Facharzt für Allgemeinmedizin und Diabetologe:
„Gerade die Kombination Diabetes und Bluthochdruck, schädigt die Gefäße, schädigt die Nerven und so haben wir Herzinfarkt, Schlaganfall, die Nieren werden erkrankt, bis hin, dass man zur Dialyse vielleicht muss. Und auch die Füße werden gefährdet, dort kann es zum so genannten Diabetischen Fuß-Syndrom kommen, wo auch stellenweise dann Amputationen drohen.“

Diabetes und Bluthochdruck treten oft zusammen auf. Zur Risikogruppe gehören alle, deren nahe Verwandtschaft ebenfalls an Diabetes erkrankt ist. Schon frühzeitig kann man vorbeugen:

„Eine gesunde Lebensweise. Tägliche Bewegung, der Kampf ein wenig ums Idealgewicht. Die Ernährung vernünftig mit Ballaststoffen, fettarmer Kost, wenig Salz und vielleicht auch beim Würzen aufpassen, dort eventuell Kräuter benutzen. Natürlich auf alle Fälle auf das Rauchen verzichten, das ist sehr wichtig und wenn möglich wenig Alkohol. Man soll genießen können, aber in Maßen.“

Kein Hexenwerk, sondern ganz klassische Gesundheitstipps, nach denen eigentlich jeder leben sollte. Wer sich aufklären lassen möchte, der findet auf der Webseite www.diabetesimblick.de weitere Informationen – inklusive eines Selbstchecks, der persönliche Erkrankungs-Risiken ermittelt.


Beitrag bei getaudio.de, Diabetes im Blick vom 28.11.2011

Montag, 28. November 2011

Süßholzpflanze wird Arzneipflanze des Jahres 2012

Die Süßholzpflanze wird die Arzneipflanze des Jahres 2012. Das wurde heute in Frankfurt bekannt gegeben. Die Auswahl der Arzneipflanze des Jahres soll die Bedeutung der Arzneipflanzen für den Menschen betonen sowie auf die Gefahren einer Übernutzung aufmerksam machen. Die Auswahl trafen in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam die Universität Würzburg, die Naturschutzorganisation WWF und seine Partnerorganisation TRAFFIC, das gemeinsam mit der Weltnaturschutzunion IUCN geführte Artenschutzprogramm zum Schutz von Wildarten.  

„Das Süßholz ist besonders, weil es eine umfassende Heilwirkung bei vielen Beschwerden hat“, so Johannes Mayer vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde der Uni Würzburg. „ Süßholztee hilft sehr schnell bei rauer Stimme und Hustenreiz. Schon die Ägypter und die griechischen Ärzte schätzten die Pflanze und nutzten sie unter anderem gegen Husten, Heiserkeit und Asthma. Nach Hildegard von Bingen soll Süßholz sogar „mild stimmen“, also eine positive Wirkung auf die Psyche haben. Das Glycyrrhizin hat entzündungshemmende und schleimhautschützende Wirkung. Zudem ist eine antivirale und krampflösende Wirkung belegt“.

Die Süßholzwurzel stammt von einer verholzenden Staude, die eine Höhe von bis zu einem Meter erreicht und zu den Schmetterlingsblütlern (Fabaceae) gehört. Die Pflanzengattung ist vom Mittelmeerraum bis Ostasien sowie in Amerika und Australien heimisch. Sie wird vielfach für die Arznei- und Genussmittelherstellung angebaut. Verwendet wird ausschließlich die Wurzel, die eine enorm große Anzahl an Inhaltsstoffen besitzt. Bislang sind 400 verschiedene Inhaltsstoffe beschrieben worden. Zu den wichtigen zählt das Glycyrrhizin, eine Verbindung, die nahezu die 50fache Süßkraft von Rohrzucker besitzt.
Deutschland ist in Europa die Nummer Eins unter den Nutzern und Händlern von Heilpflanzen. Allein nach Deutschland werden pro Jahr über 500t Süßholzwurzel importiert, ein großer Teil davon wird für Arzneitees verwendet. Durch die süßende Wirkung ist natürlich auch eine Verwendung in Lebensmitteltees üblich. Die Süßholzwurzel ist außerdem auch ein Hauptbestandteil der Lakritze und vieler Kräuterliköre. Bekannt als „gan cao“ ist Süßholz bis heute als Standardheilmittel ein fester Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In Japan wird Süßholz außerdem in der Kosmetik eingesetzt.
„Die heilenden Eigenschaften der Süßholzpflanze machen deutlich, was für eine einzigartige Apotheke die Natur darstellt“, so Susanne Honnef, Artenschutzexpertin beim WWF Deutschland. „Immer mehr Menschen haben das in den letzten Jahren erkannt , weswegen Heilpflanzen hierzulande eine wahre Renaissance erleben. Natürlich nimmt dadurch auch der Druck auf die Pflanzen zu, weil eine Übernutzung droht.

WWF und TRAFFIC versuchen gegen diese Trends zu steuern. Eines der wichtigsten Mittel dabei der 2010 eingeführte „FairWild“- Standard, der erste internationalen Standard für die nachhaltige Wildsammlung von Medizinal- und Aromapflanzen. Er vereint strenge Regeln für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und ökonomisch tragfähige Wildsammlung und dient sowohl als Zertifizierungsgrundlage, als auch als Basis für die Entwicklung von Gesetzen und Verordnungen.

„Der FairWild Standard bietet Unternehmen endlich einen Rahmen zur Umstellung auf eine nachhaltige Rohstoffbeschaffung. Und das FairWild Siegel soll Verbrauchern eine Orientierungshilfe beim Kauf von natürlichen Heilprodukten bieten“, so Roland Melisch, Programmdirektor von TRAFFIC. „Gleichzeitig versuchen wir, den am Handel beteiligten Ländern und Handelspartnern Alternativen aufzuzeigen und Strategien für eine nachhaltige Wildnutzung zu entwickeln, die sowohl der Natur helfen als auch den meist einkommensschwachen Sammlern in den Herkunftsländern eine Lebensgrundlage bieten“.

Pressemitteilung des WWF vom 22.11.2011

Freitag, 25. November 2011

Aus der Konserve in den Körper

Artikel lesen bei spiegel.de --> KLICK

Depressionen mit Kaffeegenuss vorbeugen?

Artikel lesen bei diabetesgate.de --> KLICK

Donnerstag, 24. November 2011

Grippeimpfungen - Sachsen-Anhalt ganz vorn

Sachsen-Anhalt hatte 2008 mit 30,6 Prozent die höchste Grippeimpfrate aller Bundesländer. Dies bestätigen Auswertungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland, die aktuell unter www.versorgungsatlas.de veröffentlicht wurden. In vielen Landkreisen der neuen Bundesländer liegen die Impfraten nahe am Impfziel der Weltgesundheitsorganisation.
Die Grippe ist eine schwere Erkrankung mit zum Teil lebensbedrohlichen Auswirkungen. Insbesondere ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen sollten sich gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission jährlich zum Beginn der kalten Jahreszeit gegen Grippe impfen lassen.

Geben Sie der Grippe eine Abfuhr - lassen Sie sich impfen!

Mehr Informationen finden Sie auf dem Infoblatt der KVSA --> KLICK

Mittwoch, 23. November 2011

10. Adventskalender mit Diabetes-Quiz

Spielend lernen und gewinnen auf www.diabsite.de - DiabSite verkürzt seinen Besuchern die Zeit bis Weihnachten mit einem virtuellen Adventskalender mit Gewinngarantie und Spaßfaktor

In der Vorweihnachtszeit lädt das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite seine Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr schon zum 10. Mal zu einem Quiz in Form eines Online-Adventskalenders ein. Jeder kann kostenlos mitmachen: Jung und Alt, Diabetiker und Nichtdiabetiker.

Der DiabSite-Adventskalender startet am 1. Dezember 2011. Jeden Tag können Besucher der Webseite www.diabsite.de ein Türchen mit einer hinterlegten Frage öffnen. Jeweils drei mögliche Antworten zu jeder der einfachen Fragen ermuntern zum Mitmachen. "Mit den oft lustigen Antwortmöglichkeiten", so DiabSite-Initiatorin und Redakteurin Helga Uphoff, "motivieren wir die Menschen, sich spielerisch mit dem Thema Diabetes zu beschäftigen." "Denn", so die Diabetikerin weiter, "mit Spaß erworbenes Wissen wird meist besser behalten. Und genau das möchten wir mit unserem Adventskalender mit Diabetes-Quiz erreichen."

Der garantierte Gewinn für jeden Teilnehmer: Diabeteswissen. Es hilft Nichtdiabetikern, die Erkrankung zu vermeiden, und Menschen mit Diabetes, ihr Leben mit der chronischen Stoffwechselkrankheit besser in den Griff zu bekommen.

Mit etwas Glück gewinnen die Teilnehmer am Adventskalender-Quiz zusätzlich einen von 24 Gutscheinen im Wert von 20 Euro für ihren Online-Einkauf bei Amazon. Und zur Weihnachtsauslosung am 25. Dezember wartet auf den Hauptgewinner sogar ein Amazon-Gutschein im Wert von 100 Euro!

Der Adventskalender vom Vorjahr bietet die Möglichkeit zum Üben und sich ein eigenes Bild von den Fragen und Antworten zu machen.

Pressemitteilung von diabsite.de vom 22.11.2011

Samstag, 19. November 2011

Nur zwei von drei Kindern und Jugendlichen frühstücken

WHO-Studienergebnisse unter Leitung der Universität Bielefeld veröffentlicht

Das Frühstück gilt als wichtigste Mahlzeit für Kinder und Jugendliche, weil es eine Basis für den Tag liefert. Internationale Studien zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen einem ausgewogenen Frühstück und Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen im Schulalltag. Aber nur zwei von drei 11- bis 15-Jährigen in Deutschland frühstücken täglich. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern („Health Behaviour in School-aged Children" – HBSC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die internationale Vergleichsstudie wird im Abstand von vier Jahren in mittlerweile 40 Ländern Europas und Nordamerikas durchgeführt. Für den deutschen Studienteil ist eine Forschergruppe der Universität Bielefeld und von Hochschulen in Dresden, Frankfurt und Hamburg verantwortlich.


In Faktenblättern stellen Professorin Dr. Petra Kolip (Foto) von der Universität Bielefeld und ihr Team jetzt neue Forschungsergebnisse zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern vor. In Faktenblättern stellen Professorin Dr. Petra Kolip (Foto) von der Universität Bielefeld und ihr Team jetzt neue Forschungsergebnisse zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern vor.

Wie die neue HBSC-Studie zeigt, steigt der Anteil derjenigen, die morgens das Frühstück auslassen, mit dem Alter: Bei den 15-Jährigen in Deutschland verzichtet jeder zweite darauf. Dabei findet sich ein deutlicher Einfluss der sozialen Lage: Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen gehen häufiger ohne Frühstück aus dem Haus.

Dass so viele Jugendliche auf das Frühstück verzichten, könnte, so die Forscher, mit dem Wunsch verbunden sein, das Gewicht zu reduzieren: Laut der Studie findet sich jedes zweite Mädchen und jeder dritte Junge zu dick, und jedes sechste Mädchen und jeder zehnte Junge machen aktuell eine Diät.

Für die jüngste Erhebungswelle der Studie wurden im Schuljahr 2009/10 über 20.000 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren an fast 300 Schulen bundesweit befragt. Grundlage war ein standardisierter Fragebogen, mit dem erfragt wurde, wie die Schüler selbst ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität einschätzen. Erhoben wurden auch das gesundheitsrelevante Verhalten und soziale Einflussfaktoren auf die Gesundheit wie Schulklima, familiärer Wohlstand sowie die Beziehung zu Eltern und Freunden.

In Deutschland wurde die HBSC-Studie bereits zum fünften Mal durchgeführt. Koordiniert wurde sie von dem Bielefelder WHO Collaborating Centre for Child and Adolescent Health Promotion (WHO Kollaborationszentrum zur Kinder- und Jugendgesundheitsförderung) unter Leitung von Professorin Dr. Petra Kolip von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. „Die Studie bietet die einmalige Chance, die sozialen Einflussfaktoren auf die Gesundheit zu analysieren“, sagt Petra Kolip. „Für viele Bereiche zeigt sich noch immer der Einfluss des familialen Wohlstands als Indikator für die soziale Lage: Kinder und Jugendliche aus Geringverdiener-Familien bewegen sich weniger, essen seltener Obst und geben häufiger einen schlechteren Gesundheitszustand an. Dies ist relevant, wenn wir zielgruppengerechte Präventionsmaßnahmen entwickeln wollen.“

Die Ergebnisse der Studie sollen für die Gesundheitsförderung und Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung genutzt werden. So wurden Faktenblätter für Eltern und Lehrer entwickelt, die auf der Homepage des deutschen HBSC-Teams abgerufen werden:
www.hbsc-germany.de/downloads/. Die ersten Ausgaben widmen sich unter anderem den Themen Häufigkeit des Frühstücks, Körperbild und Diätverhalten, Sexualität und Verhütungsverhalten, Nutzung von Computer und Spielkonsole sowie sportliche Aktivität.

Die Durchführung der HBSC-Studie gehört zu den Hauptaufgaben des WHO Collaborating Centre an der Universität Bielefeld. Außerdem unterstützt es internationale Publikationen aus den HBSC-Ergebnissen, etwa den International Report, der Anfang 2012 erscheinen wird. Das WHO-Centre ist Teil des Forschungsschwerpunktes „Menschliche Entwicklung, Konflikt und Gewalt“ der Universität Bielefeld, in dem Forschung auf internationalem Spitzenniveau betrieben wird. Hier befassen sich Forscher interdisziplinär mit den komplexen Vorgängen menschlicher Entwicklung – von der Entwicklung des Kindes bis hin zu sozialen Zusammenhängen und Institutionen, die menschliches Dasein in verschiedenen Gesellschaften und Komplexen prägen.

Weitere Informationen im Internet:
www.hbsc-germany.de

Kontakt:
Prof. Dr. Petra Kolip, Universität Bielefeld
Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Telefon: 0521 106-67273
E-Mail: petra.kolip@uni-bielefeld.de

Kategorie: Forschung & Wissenschaft
Pressemeldung der Universität Bielefeld, veröffentlicht am 14.11.2011

Freitag, 11. November 2011

Mein Baby hat Diabetes!

Myron soll eine unbeschwerte Kindheit erleben – trotz Messen und Spritzen / Engagiert kämpft seine Mutter dafür, dass er den Diabetes als „Freund“ akzeptiert

Leverkusen, 3. November 2011 – Nie wird Ilona Stucke den Satz vergessen, der ihr Leben so plötzlich veränderte. Sie hatte den Notarzt alarmiert, weil mit ihrem Sohn Myron etwas nicht stimmte: Der Kleine ist apathisch, nicht bei sich. Immer häufiger leidet er in letzter Zeit an Infektionen, seine Haut ist an mehreren Stellen entzündet. Oft weint er, hat Durst, ist schlapp und lethargisch. Noch im Krankenhaus, während Myron untersucht wird, hofft Ilona Stucke, dass ihr Sohn bald wieder gesund sein wird. Doch die Diagnose ist eindeutig. Myrons Körper kann den Blutzucker nicht mehr selbstständig regulieren, die Insulin produzierenden Zellen haben ihre Funktion eingestellt. „Ihr Sohn hat Diabetes Typ-1“, sagt die Ärztin. Myron ist gerade 2 Jahre alt.

Gespräche und Schulungen vertreiben Angst und Schuldgefühle

Ilona Stucke kann es nicht glauben. Diabetes – ist das nicht eine Krankheit, an der nur alte und übergewichtige Menschen erkranken? Sie erinnert sich an ihre Physiotherapeuten-Ausbildung und die Vorlesungen zur Kinderheilkunde. Damals erfuhr Ilona Stucke, dass es neben dem weit verbreiteten „Altersdiabetes“ auch den „Typ-1-Diabetes“ gibt, an dem selbst Babys und Kleinkinder erkranken können. Aber doch nicht Myron!

Nachdem die Ärzte die Blutzuckerwerte des Kindes mit Kochsalzlösung und Insulin gesenkt haben, fängt der Kleine wieder an zu lachen und erholt sich zusehends. Doch Ilona Stucke realisiert, dass sich ihr Sohn fortan lebenslang Insulin zuführen muss, ohne die täglichen Injektionen nicht überleben kann. Die alleinerziehende Mutter von vier Kindern hat Angst – vor einer Krankheit, die ohne erkennbaren Grund gekommen ist und nie mehr verschwinden wird. Zwei Wochen bleibt Myron zur Beobachtung in der Klinik – 14 Tage, an denen Ilona Stucke intensiv geschult wird. Und sie hat Glück im Unglück. Denn die Klinik stellt der Mutter eine Diabetesberaterin zur Seite. Elke Bettecken kümmert sich um Myrons Körper, aber auch um die Seele von Ilona Stucke. Sie beruhigt, erklärt, beantwortet Fragen. „Wenn ein Kind erkrankt, sind es natürlich die Eltern, die die Verantwortung für die Behandlung des Diabetes übernehmen müssen“, erklärt Elke Bettecken. Und Ilona Stucke möchte alles wissen: Sie lernt Blutzucker zu messen, Insulin- und Kohlenhydrateinheiten zu berechnen, den Insulin-Pen zu bedienen und wie sich Unterzuckerungen vermeiden lassen. Neben den reinen Fakten sind es die Gespräche mit Elke Bettecken, die ihr Kraft geben und ihr eine wichtige Sorge nehmen: „Ich hatte Angst, etwas falsch gemacht zu haben. Als ich verstand, dass ich keine Schuld an Myrons Diabetes trage, war das sehr erleichternd für mich.“


Eine neue Rolle: Mutter und Diabetes-Managerin in einem

Als Ilona Stucke nach der zweiwöchigen Schulung mit ihrem Sohn nach Hause zurückkehrt, ist sie hoch motiviert und zuversichtlich. In der Klinik hat sie nicht nur gelernt, wie sie mit Myrons Diabetes umgehen, sondern auch, wie sie in kritischen Momenten reagieren kann. Doch nach ein paar Tagen erkrankt der Kleine plötzlich an einer Magen-Darm-Infektion. Nichts von dem, was die Mutter in der Klinik gelernt hat, kann sie anwenden. „Ich war völlig verunsichert“, so Ilona Stucke. „Durch die Infektion ließ sich der Blutzucker schlecht einstellen und Myron behielt die Nahrung nicht lang genug bei sich.“ Wieder ist Elke Bettecken für sie da. Sie kommt zur Familie nach Hause, analysiert die Blutzuckerwerte und flößt dem Kleinen Traubenzucker ein. Nachts bespricht sie per Telefon die notwendigen Schritte. Sie hat jederzeit ein offenes Ohr für die Sorgen und die anfängliche Verunsicherung der Mutter.

Eine unbeschwerte Kindheit; trotz Messen und Spritzen

Mittlerweile, gut 6 Monate später, ist Myrons Erkrankung ein Stück Normalität im Alltag der Familie Stucke geworden. Ca. sechs Mal täglich kommt das „kleine Bienchen“ – so nennt der knapp Vierjährige das Blutzuckermessen. Den kleinen Pieks in den Finger erträgt der Junge ohne Murren. Myron beteiligt sich inzwischen sogar an der täglichen Routine und steckt selbst die Teststreifen in das Blutzuckermessgerät Contour® USB. Seine Mutter führt den Teststreifen an den winzigen Blutstropfen und schon wenige Sekunden später hat sie Gewissheit, ob die Blutzuckerwerte ihres Sohnes im Normbereich liegen. Weil das Gerät die Werte automatisch speichert, muss Ilona Stucke sie nicht direkt in ein Blutzuckertagebuch eintragen – für die vierfache Mutter eine große Erleichterung! Unmittelbar vor oder nach jeder Hauptmahlzeit injiziert Ilona Stucke ihrem Sohn Insulin. Die 38-Jährige erinnert sich gut an das erste Spritzen: „Ich dachte nur: Sei tapfer! Da musst du jetzt durch für deinen Sohn!“

Ilona Stucke möchte, dass Myron auch mit Diabetes eine unbeschwerte Kindheit hat. Doch viele Faktoren nehmen Einfluss auf den Stoffwechsel ihres Sohnes: Infektionen, die im Kindesalter häufig auftreten, sein wachsender Bewegungsdrang und der Wunsch, auch mal naschen zu dürfen. Manchmal muss sie Myron beim Spielen stören oder ihn nachts wecken, um seinen Blutzucker zu messen. Alle drei Monate wird Myron in der Diabetesambulanz untersucht, sein Langzeitwert ermittelt. All das macht das Leben für Myron nicht immer einfach. Aber die ersten Hürden im Umgang mit dem Diabetes hat er dank der Unterstützung seiner engagierten Mutter gemeistert. Ilona Stucke ist sich sicher: Es wird für sie nicht immer einfach sein, ihrem Kind mit zunehmendem Alter mehr Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen zu übertragen. Aber sie will Myron die Möglichkeit geben, selbständig zu werden und den Diabetes als „Freund“ zu akzeptieren.

Quelle: Pressemeldung bayervital.de vom 3.11.2011

Dienstag, 8. November 2011

Epigenetische Veränderungen signalisieren frühzeitig Diabetes-Risiko

Ein internationales Forschungskonsortium hat jetzt nachgewiesen, dass der Entwicklung dieser Autoimmunerkrankung epigenetische Veränderungen vorausgehen, in diesem Fall chemische Abänderungen an den Grundbausteinen der Erbsubstanz einer Zelle.

„Deutliche Konsequenzen für Prävention und Therapie dieser Erkrankung“ erwartet deshalb der Endokrinologe Professor Bernhard Böhm von der Universität Ulm, gemeinsam mit Wissenschaftlern der Queen Mary University London und des University College London verantwortlich für die Arbeit, die dieser Tage in der angesehenen Fachzeitschrift PLoS Genetics publiziert worden ist. Demnach steht fest, dass das sogenannte Methylierungsmuster der Erbsubstanz bestimmter Blutzellen bereits in der prädiabetischen Phase auf eine krankheitsspezifische Art und Weise verändert ist, also vor dem eigentlichen Ausbruch der Erkrankung. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgt die Veränderung bereits im Mutterleib“, sagt Böhm, der diese Frage jetzt in Zusammenarbeit mit schwedischen Kollegen weiter untersuchen will. „Klar ist aber, dass die Krankheit sehr lange zurückliegende Wurzeln hat.“

Folglich müsste auch die Prävention in einer frühen Lebensphase ansetzen. Mit nicht unerheblichen Auswirkungen auf den Klinikbetrieb, so der renommierte Diabetes-Experte: „Zuständig wären dann nicht mehr Endokrinologen oder Kinderheilkundler, sondern bereits die Frauenheilkunde, idealerweise in einem interdisziplinären Team.“ Ein Bedarf an systematischer präventiver Erfassung jedenfalls sei vorhanden bei der stetig wachsenden Zahl an Patienten. Interesse daran signalisiert hat Professor Böhm zufolge allerdings bislang nur Schweden, wo chronische Erkrankungen mit epigenetischem Hintergrund noch häufiger auftreten als in Mitteleuropa.

Unabhängig davon liegen für den Ulmer Wissenschaftler die nächsten Schritte auf der Hand: „Wir haben jetzt krankheitsspezifische Muster erkannt und wissen genau, was in den Zellen passiert. In unserem Fall heißt das: Ist ein bestimmtes Methylierungsmuster vorhanden, folgt in 10 bis 15 Jahren der Diabetes.“ Nun müssten die Muster für weitere Stoffwechselstörungen definiert und deren Therapie entwickelt werden. Indes: „Die Methylierungsmuster selbst sind kaum zu modifizieren, wenn sie mal geschaffen sind.“

Nicht weniger als zehn Jahre haben die beteiligten Forscher übrigens für diese Erkenntnis gearbeitet, finanziell gefördert von einer Forschungsorganisation aus den USA. „Und deren Bedeutung ist deshalb so groß, weil damit ein generelles Prinzip verbunden ist“, erklärt Bernhard Böhm nicht ohne Stolz, zudem mit einer gewissen Genugtuung. „20 Jahre lang haben wir in großem Umfang Biomaterialien gesammelt, Blutzellen vor allem, waren dabei unter den Vorreitern im Diabetesfeld weltweit, sind jedoch dafür im Kollegenkreis häufig belächelt worden“, erinnert sich der Wissenschaftler. Heute sei die in Ulm angesiedelte Biodatenbank eine wichtige Grundlage für verschiedene Forschungsansätze.

Auch für das nächste Projekt, an dem der Ulmer Endokrinologe beteiligt ist: „Blueprint“, der renommierten Fachzeitschrift Nature zufolge eines der bisher größten biomedizinischen Forschungsvorhaben der EU, soll unter anderem das Verständnis von Gen-Umweltinteraktionen als Ursache chronischer Erkrankungen verbessern. Mit 30 Millionen Euro auf sieben Jahre fördert die EU das Projekt, das in der vergangenen Woche mit einem ersten Treffen in Amsterdam gestartet worden ist. Weitere zehn Millionen steuern die beteiligten 41 Forschungseinrichtungen in zahlreichen Ländern bei. Insgesamt 50 federführende Wissenschaftler mit ihren Gruppen werden sich in diesem Zusammenhang mit epigenetischen Veränderungen beschäftigen und eine Landkarte der Epigenetik erarbeiten.

„Durch Fehlernährung zum Beispiel“, so Böhm, „abhängig vom jeweiligen genetischen Grundmuster natürlich ein wichtiger Faktor, sowohl bei Nahrungsmangel als auch bei Überernährung“.  Der Ulmer Part bei dem Großprojekt entfällt denn auch auf Autoimmunerkrankungen, also Stoffwechselstörungen im weitesten Sinne. Professor Bernhard Böhm selbst zeichnet gemeinsam mit seinen Londoner Kollegen, den Professoren David Leslie und dem aus dem Schwarzwald stammenden Stephan Beck verantwortlich für die Studien zum Thema Diabetes mellitus.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Bernhard Böhm, Tel. 0731/500-44507


Quelle: idw-online.de

Freitag, 21. Oktober 2011

Diabetes: Süßes Leben unter Kontrolle

Artikel aus badische-zeitung.de vom 10.10.2011 --> weiterlesen

Sonntag, 16. Oktober 2011

KiDS-Ferienkurse: Mit Diabetes spielerisch umgehen lernen

Im KiDS-Kurs machen Kinder und Jugendliche mit Diabetes gemeinsam Ferien – und lernen dabei, selbstständig mit ihrer Krankheit umzugehen.

Artikel erschienen im diabetes-ratgeber.net --> KLICK
Dr. Sabine Haaß / Diabetes Ratgeber; 05.10.2011
W&B/Kathrin Harms

Sonntag, 2. Oktober 2011

Der Triumph der Volkskrankheiten: Sind wir selbst schuld?

Sandra Maischberger begrüßt in ihrer Sendung " Menschen bei Maischberger" am 4. Oktober 2011 Betroffene und Mediziner, die sich mit Erkrankungen wie Herzinfarkt, Demenz und Diabetes persönlich auseinander setzen.
Ihre Gäste sind: Joachim Fuchsberger (Entertainer), Karl Moik (Fernsehmoderator), das Ehepaar Erika und Wolfgang Weber, Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer (Arzt) sowie Prof. Dr. Karl Lauterbach (Mediziner und Gesundheitsökonom).

Ausstrahlung am 4. Oktober 2011, 22.45 UHR im ARD.

Sendung verpasst? --> jetzt online sehen: ARD MEDIATHEK

Freitag, 30. September 2011

Neue Teststreifenverordnung: Wann erfolgt eine Erstattung?

Ab 1. Oktober 2011 bekommen Patienten, die kein Insulin spritzen, Blutzuckerteststreifen in der Regel nicht mehr auf Rezept – doch es gibt Ausnahmen.

Rund 4,7 Millionen Menschen mit Typ 2 Diabetes betroffen

Leverkusen, 28. September 2011 – Nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sollen ab 1. Oktober 2011 Blutzuckerteststreifen für Menschen mit Diabetes, die kein Insulin spritzen, im Regelfall nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Davon sind rund zwei Drittel der Menschen mit Typ 2 Diabetes in Deutschland betroffen, also etwa 4,7 Millionen Männer und Frauen, vorwiegend im Rentenalter. Doch in vielen speziell geregelten Fällen können Teststreifen auch weiterhin auf Rezept verschrieben werden. Patienten mit Typ 2 Diabetes sollten deshalb mit ihrem Arzt sprechen.

Es gibt Ausnahmen - der behandelnde Arzt entscheidet

Ausdrücklich nicht von der Verordnungseinschränkung betroffen sind Menschen, die mit Insulin behandelt werden. Sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker messen, damit sie ihre Insulindosis an den aktuellen Blutzuckerwert anpassen können. Darüber hinaus sollen aber auch Patienten mit instabiler Stoffwechsellage weiterhin mit Teststreifen versorgt werden. Eine instabile Stoffwechsellage kann zum Beispiel bei Stress auftreten, oder wenn andere Erkrankungen hinzukommen, wie etwa Magen-Darm-Erkrankungen, grippale Infekte oder Fieber. Auch Menschen, die erstmals auf ein orales Antidiabetikum eingestellt oder auf ein Neues umgestellt werden, sollen Teststreifen erhalten, weil bestimmte Medikamente (Sulfonylharnstoffe, Glinide) das Risiko für Unterzuckerungen erhöhen können. Wer aus beruflichen Gründen das Risiko einer Unterzuckerung vermeiden muss, kann ebenfalls die Kosten für Blutzuckerteststreifen erstattet bekommen. Dazu zählen zum Beispiel Berufskraftfahrer oder Menschen, die Maschinen bedienen müssen, von denen besondere Gefahren für sich selbst oder Dritte ausgehen. Bei all diesen Patienten ist eine Verordnung von bis zu 50 Teststreifen pro Behandlungssituation möglich, sie sollten sich deshalb an ihren Arzt wenden.

 

Warum Blutzuckerselbstkontrolle für alle Menschen mit Diabetes wichtig ist

In Deutschland leiden rund acht Millionen Menschen unter Diabetes, 90 Prozent haben den sogenannten Typ 2-, auch Altersdiabetes genannt. Experten fordern, dass auch diejenigen, die (noch) nicht mit Insulin behandelt werden, von der Blutzuckermessung profitieren müssen (s. Kasten „Das sagen Experten und Betroffene“). Die regelmäßige Selbstkontrolle soll ihnen helfen, die für sie persönlich geltenden Zusammenhänge zwischen Ernährung, Bewegung, Medikation und Blutzuckerspiegel besser zu verstehen. Nur mit diesem Wissen können sie Eigenverantwortung übernehmen und ihre Gesundheit bestmöglich erhalten, d.h. gefährliche Unterzuckerungen vermeiden und der Entstehung von Folgekrankheiten entgegenwirken.

Sicherheit geht vor Einsparung: auf Qualität achten

Für die Blutzuckerselbstmessung stehen Menschen mit Diabetes heute moderne Geräte zur Verfügung. So erfüllt z.B. Contour® von Bayer strenge Anforderungen an die Messgenauigkeit und bietet darüber hinaus weitere Funktionen für mehr Sicherheit. Das Gerät muss vom Anwender nicht manuell codiert werden, und die Einheit, in der die Werte angegeben werden (mg/dL oder mmol/L), ist fest voreingestellt. Contour kommt zudem mit einem winzigen Blutstropfen aus, liefert das Messergebnis innerhalb weniger Sekunden und speichert Werte über Monate.

In diesen Fällen werden Teststreifen weiterhin erstattet
• Grundsätzlich bei Behandlung des Diabetes mit Insulin
• Bei instabiler Stoffwechsellage (z.B. außergewöhnlicher Stress, zusätzliche Erkrankungen neben dem Diabetes)
• Bei Ersteinstellung des Diabetes oder Umstellung auf Tabletten mit hohem Risiko für Unterzuckerungen
• Bei speziellen Berufsgruppen (z.B. Kraftfahrer/ Schichtarbeiter)

Mehr Informationen zum Thema Blutzuckermanagement erhalten Sie im Internet unter www.bayerdiabetes.de oder über den Bayer Diabetes Service unter der kostenfreien Rufnummer 0800 5088822.

Das sagen Experten und Betroffene
„Ohne die Teststreifen können Patienten gefährliche Situationen wie Unterzuckerungen nicht rechtzeitig erkennen und auch nicht zeitnah gegensteuern – sie fliegen nun quasi im Blindflug.“
(Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE und Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, DDG)(2)

„Regelmäßige Blutzuckermessungen sind das A und O für die Vorsorge gegen Folgeerkrankungen.“
(Star-Coiffeur Udo Walz, selbst seit 20 Jahren Typ 2 Diabetiker)(2)

„Blut lügt nicht. Durch eine geschulte und regelmäßige Blutzuckerselbstmessung können unsere Patienten eine deutliche und dauerhafte Verbesserung ihrer Stoffwechseleinstellung erreichen – wenn sie der Messung Taten folgen lassen und ihren Lebensstil an den Messergebnissen ausrichten.“
(Michaela Berger, stellvertretende Vorsitzende von diabetesDE und Vorstandsmitglied des Verbandes der Diabetes- Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland,VDBD)(2)

„Diabetes Typ 2 ohne Teststreifen ist wie Fahren ohne Führerschein. Patienten haben keinerlei Rückmeldung mehr, wie sich ihre Lebensführung auf die Höhe ihres Blutzuckerspiegels und damit langfristig auf die Entstehung von Folgekrankheiten auswirkt.“
(Dieter Möhler, Bundesvorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes, DDB)(3)

„Die Konsequenz wird sicher sein, dass viele ihren Diabetes aufgrund der fehlenden Selbstmessung nicht mehr so ernst nehmen.“
(PD Dr. Bernhard Kulzer, Diabetes-Zentrum Mergentheim)(4)

Pressemitteilung von www.bayervital.de vom 28.09.2011

Donnerstag, 29. September 2011

Frauen leiden öfter – Männer jammern mehr

Unterschiede beim Schmerzempfinden zwischen den Geschlechtern beeinflussen nicht die Wirksamkeit einer schmerzlindernden Therapie / Neue wissenschaftliche Analyse mit 9.000 Patienten zeigt gleich gute Wirksamkeit bei Frauen und Männern.

Leverkusen, 21. September 2011 – „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ – diese Volksweisheit prägte vor allem männliche Generationen. Dennoch sind es gerade Männer, die mehr jammern, wenn es weh tut. Und das, obwohl Frauen Schmerzen stärker und häufiger empfinden: 94 Prozent der Frauen leiden wenigstens einmal im Jahr an dem unangenehmen Reiz – das sind rund sechs Prozent mehr als beim starken Geschlecht.(1) Von Kopf- und Nackenschmerzen sind Frauen sogar zu 18 Prozent stärker betroffen als Männer.(2) Wissenschaftler sind nun der Frage nachgegangen, ob die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Schmerzempfindlichkeit auch bei der Wirkung einer schmerzlindernden Therapie mit dem Aspirin-Wirkstoff beobachtet werden können. Das Ergebnis: Aspirin wirkt bei Frauen und Männern bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen gleichermaßen gut.

Die aktuelle Analyse umfasst die Daten von mehr als 9.000 Patienten aus fünf Beobachtungsstudien in Apotheken, die die Selbstmedikation von Schmerzen unter Alltagsbedingungen abbilden. Kopfschmerzen waren bei beiden Geschlechtern, der Hauptgrund für die Behandlung, gefolgt von erkältungsbedingten Schmerzen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Mehrzahl der Patienten – 90,2 Prozent der Frauen und 88,6 Prozent der Männer – berichtete vor Behandlungsbeginn über mäßige bis starke Schmerzen. Zwei Stunden nach der Einnahme von ein bis zwei Aspirin-Tabletten (500-1.000 Milligramm) war rund jeder zweite Patient völlig schmerzfrei – unabhängig vom Geschlecht. Ein weiteres positives Ergebnis: Mehr als 90 Prozent der Frauen und Männer beurteilen die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Aspirin als gut bis sehr gut.

Frauen fühlen Schmerzen stärker

Die Wahrnehmung und Verarbeitung von Schmerzen ist bei Frauen und Männern unterschiedlich organisiert: „Das männliche Gehirn zeigt bei Schmerzreizen eine stärkere Aktivität im Bereich der Denk- und analytischen Prozesse“, erklärt Professor Dr. Hartmut Göbel, Neurologe und Psychologe sowie Direktor der Schmerzklinik Kiel. „Bei Frauen wird hingegen das Gefühlszentrum im Gehirn stärker aktiviert. Zudem bremsen Östrogene bei Frauen die körpereigenen Schmerzhemm-Mechanismen und steigern die Schmerzempfindlichkeit – Frauen sind daher nahezu doppelt so schmerzempfindlich wie Männer“, sagt Prof. Göbel.(3) Auch im Umgang mit Schmerzen gibt es Unterschiede: „Frauen suchen eher eine umfangreiche soziale Unterstützung, nehmen schneller Medikamente und gehen früher zum Arzt – kurz, sie lassen sich eher helfen, stufen ihre Schmerzen aber sprachlich zurück“, berichtet Professor Göbel. „Männer hingegen versuchen das Problem selbst zu lösen, vermitteln aber gegenüber Ärzten intensivere Schmerzen.“ Wichtig für beide Geschlechter: Akute Schmerzen sollten gezielt behandelt werden, damit sie nicht chronisch werden. Bereits nach einem Zeitraum von drei bis vier Monaten kann das passieren. „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ sollte deshalb kein Lebensmotto mehr sein.

Quellen:
(1) Diemer W/Burcher, H: Chronische Schmerzen – Kopf- und Rückenschmerzen, Tumorschmerzen. In: RKI (Hg): Gesundheitsberichterstattung des Bundes 1998, Heft 7.
(2) Gessner U/Theurer C: Geschlechtsunterschiede in der Selbstmedikation von Schmerzen? Subgruppenanalyse von gepoolten Daten aus apotheken-basierten, nicht-interventionellen Studien mit Aspirin. Posterpräsentation auf dem 7th Congress of the European Federation of IASP Chapters (EFIC), Hamburg, 21. bis 24. September 2011.
(3) Averbuch, M/Katzper M: A Search for Sex Differences in Response to Analgesia. In: Arch Intern Med 2000; 160 (22): 3424-3428.


Pressemitteilung von www.bayervital.de vom 21.09.2011

Dienstag, 27. September 2011

Das erste iPad-Magazin für Menschen mit Diabetes


Das ist neu: Ein Lifestyle-Magazin zum Thema Diabetes. Lebensnah und modern, mit nützlichen Informationen und interessanten Beiträgen. Die neuesten Produktnachrichten und Aktuelles aus der Forschung, ein interaktives Diabetes Quiz und aufschlussreiche Interviews, Hintergrundartikel, Tipps für ein aktives Leben und nicht zuletzt Rezepte. Ein digitales Magzain für Menschen mit Diabetes. Für Angehörige, Freunde und Interessierte. Die positive Art, sich dem Thema Diabetes anzunähern, inspiriert den Leser dazu, das Leben zu genießen. Die interaktiven Möglichkeiten des iPads verbessern den Dialog zwischen Lesern untereinander, mit der Redaktion, und zukünftig auch zwischen Diabetiker und Diabetes-Betreuer. Für die deutsche Ausgabe konnte die Redaktion den ehemaligen Fußballprofi Dimo Wache gewinnen. Wache, der 1998 selbt an Diabetes erkrankte, und der damals einzige Profifußballer mit Diabetes in der deutschen Bundesliga war, wird in jedem Magazin eine Kolumne schreiben.

Zum Download bei itunes: http://itunes.apple.com/de/app/diabetesdigital-magazine/id419603195?mt=8
Quelle: premiumpresse.de, 23.09.2011

Montag, 26. September 2011

Wir brauchen mehr Daten von Diabetes-Patienten


Artikel erschienen in Welt Online am 22.09.2011, lesen --> KLICK

Sonntag, 25. September 2011

Weltdiabetestag 2011

Informieren, Tanzen, Kochen und Lachen mit vielen Prominenten

Rund um den 14. November finden weltweit Informationsveranstaltungen zum Weltdiabetestag statt. In diesem Jahr organisiert diabetesDE die zentrale Veranstaltung am Sonntag, den 13. November von 9.30 – 16.00 Uhr im Berliner Internationalen Congress Centrum (ICC). In vier Vortragssälen halten über 30 Fachexperten Vorträge zu den Themen „Diabetes Typ 1 und 2: Begleiterkrankungen & Therapie“, „Diabetes & Soziales“ „Diabetes & Ernährung“, „Aktiv leben“, „Diabetes Typ 1 bei Kindern“ sowie ein Symposium mit Betroffenen und Angehörigen zum Thema „Ist Diabetes eine Familienkrankheit?“. Das Bundesgesundheitsministerium hat erneut die Schirmherrschaft übernommen.
 
Schon jetzt haben Prominente aus TV- und Showbusiness zugesagt: Sängerin Maite Kelly („Let’s dance“) will Betroffene zum Tanzen motivieren,  TV-Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm („ARD-Buffet“) gibt Tipps zur „Ernährung 50 plus“ und wird zusammen mit einem Promi-Koch eine Koch-Show zelebrieren. Ernährungscoach und Bestsellerautor Patric Heizmann („Ich bin dann mal schlank“) präsentiert eine einstündige Unterhaltungs-Show mit viel Humor.
 
Ein Rahmenprogramm für groß und klein mit „Bewegungsparcours“, „Make Up-Tipps“, „Breakdance-Show“ und Fotoausstellungen runden das Unterhaltungsprogramm ab. Ein großer Ausstellerbereich informiert die Besucher u.a. über neueste Produkte zum Blutzuckermessen und Insulinspritzen, an vielen Ständen werden gratis Blutzucker-, Fett- und BMI-Messungen angeboten.
 
 
Expertenrunde am Stand
Um 11:30 Uhr wird Herr Dr. Milek am Stand von Novonordisk für Fragen und Antworten rund um das Thema der Behandlung des Typ 2 Diabetes mit den GLP-1 Analoga und deren Vorteile für die Patienten zur Verfügung stehen.


Der Eintritt ist frei.
 
Termin: 13. November 2011, 9.30 - 15.30 Uhr
Veranstaltungsort: Internationales Congress Centrum Berlin (ICC), Neue Kantstraße / Ecke Messedamm, 14057 Berlin

Samstag, 24. September 2011

Viele junge Typ-1-Diabetiker trinken sich zu Tode

Artikel aus der Ärzte Zeitung, 19.09.2011 --> lesen, KLICK

Freitag, 23. September 2011

GRIPPE - Nein danke! Lassen Sie sich IMPFEN!


Die Grippeschutzimpfung ist besonders wichtig für Menschen, die wegen einer anderen  Erkrankung durch eine Influenza-Erkrankung besonders gefährdet sind. Zu ihnen gehören z.B.
  • Herzkrankheiten, besonders Mitralstenose oder Herzinsuffizienz,
  • chronischen bronchopulmonalen Krankheiten wie Asthma, chronischer Bronchitis, Bronchiektasen (Aussackungen der Bronchien) und Emphysem (Lungenblähung),
  • chronischen Nierenkrankheiten,
  • Diabetes mellitus und anderen chronischen Stoffwechselkrankheiten,
  • angeborenen oder erworbenen Immundefekte einschließlich bestimmter Neubildungen und immunsuppressive Therapie,
  • chronischen Anämien.
Quelle Text: MedizinInfo.de

Dienstag, 6. September 2011

Eine großangelegte Gesundheitsstudie startet mit 200.000 Beteiligten!

Ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung hat deutschlandweit die Initiative für den Aufbau einer groß angelegten Langzeit-Bevölkerungsstudie ergriffen, um
  • die Ursachen von Volkskrankheiten wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen,
Krebs, Diabetes, Demenzerkrankungen und Infektionskrankheiten aufzuklären,
  • Risikofaktoren zu identifizieren,
  • Wege einer wirksamen Vorbeugung aufzuzeigen
    sowie
  • Möglichkeiten der Früherkennung von Krankheiten zu identifizieren.
  • In dieser (Kohorten-)Studie werden 200.000 Menschen im Alter von 20-69 Jahren aus ganz Deutschland medizinisch untersucht und nach Lebensgewohnheiten (z.B. körperliche Aktivität, Rauchen, Ernährung, Beruf) befragt. Darüber hinaus werden allen Studienteilnehmern Blutproben entnommen und für spätere Forschungsprojekte in einer zentralen Bioprobenbank gelagert. Nach 5 Jahren werden alle Teilnehmer erneut zu einer Untersuchung und zweiten Befragung in die Studienzentren eingeladen. Im Laufe der Nachbeobachtung über 10-20 Jahre werden bei einigen Teilnehmern naturgemäß bestimmte Erkrankungen auftreten, die dann mit den erhobenen Daten in Verbindung gebracht werden können. Die Studie bietet damit ein einzigartiges Potential für eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen. Aus alledem werden die Forscher wertvolle Erkenntnisse darüber gewinnen, wie
    • genetische Faktoren,
    • Umweltbedingungen,
    • soziales Umfeld und
    • Lebensstil
    bei der Entstehung von Krankheiten zusammenwirken. Aus den Erkenntnissen sollen Strategien für eine bessere Vorbeugung und Behandlung der wichtigsten Volkskrankheiten abgeleitet werden.


    Die Universität Halle sucht 100 Freiwillige!
    Die freiwilligen Teilnehmer müssen mit einem zeitlichen Aufwand von zwei Stunden rechnen. Alle erhalten eine Basisuntersuchung (dazu gehören unter anderem Bluttest, Blutdruck und anthropometrische Untersuchungen - Feststellung der Körpermaße), darüber hinaus werden die Teilnehmer jeweils einen weiteren Test aus den Bereichen Schlafmedizin, körperliche Fitness und Gefäßparameter absolvieren. Alle Freiwilligen werden zudem von den Experten zu ihrem Gesundheitszustand und -verhalten interviewt. Die Teilnehmer sollten zwischen 20 und 69 Jahre alt sein und in Halle und Umgebung wohnen. Anmeldung unter machbarkeitsstudie@medizin.uni-halle.de oder Telefon (0345) 557-3579. Die Teilnehmer erhalten als Gegenleistung Informationen über ihren Gesundheitszustand sowie eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro.

    Sonntag, 4. September 2011

    Menschen im Osten krankheitsanfälliger als im Westen

    Artikel erschienen bei abendblatt.de, 01.09.2011, lesen --> LINK

    Samstag, 20. August 2011

    Fett ist nicht gleich Fett

    Keine Gewichtsratschläge für Übergewichtige
    Beitrag erschienen am 19.08.2011 im n-tv.de, weiterlesen --> KLICK

    Mehr Geschmack auf den Tisch
    Beitrag erschienen am 08.07.2011 im n-tv.de, weiterlesen --> KLICK

    Donnerstag, 18. August 2011

    Diabtes-Journal, Ausgabe August jetzt gratis testen!

    Metabolisches Syndrom - So finden Sie den richtigen Einstieg in ein neues Leben
    Das Metabolisch-Vaskuläre Syndrom, das wir im aktuellen Titelthema behandeln, kommt nicht aus heiterem Himmel. Es entwickelt sich über Jahre. Und wenn der Arzt dann feststellt, dass Sie krank sind, ist es gar nicht so einfach, Gewohnheiten umzustellen und sein Leben zum Gesunden hin zu ändern. Aber es geht!  Unsere Autoren Dr. Karsten Milek als Diabetologe, Ernährungsmediziner und Sportarzt sowie Dr. Susanne Milek als Gesundheitswissenschaftlerin und Supervisorin (beide aus Hohenmölsen) begleiten im Titelthema den Versicherungskaufmann Marcus T. von der Diagnose an. Welche Gedanken gehen ihm durch den Kopf? Welche Schritte unternimmt er? Wer kann ihn wie unterstützen? Diese und weitere Fragen und Überlegungen stellen sich bestimmt viele, die erfahren, dass bei ihnen ein Metabolisch-Vaskuläres Syndrom vorliegt. Schlagwörter tauchen plötzlich auf wie Bluthochdruck, ungünstige Fettwerte, Adipositas, Diabetes mellitus, Ernährungsumstellung, Bewegungszugewinn, Selbstkontrolle, Medikamente, Prävention, Folgeerkrankungen, Bauchumfang – und gehören zum alltäglichen Leben dazu! Marcus T. kann mit seinen exemplarischen Erfahrungen sicher dabei helfen, dass auch Sie den richtigen Einstieg in Ihr neues Leben finden!

    Weitere Themen im aktuellen Heft:
    • Grillen & Marinieren
    • Unterzuckerungen
    • Kraftübungen
    • Führerschein
    • Gesundheits-Pass


    Wenn Sie das Diabetes-Journal kennenlernen wollen, haben Sie jetzt die Möglichkeit, zwei Ausgaben gratis zu testen --> LINK.

    Dienstag, 9. August 2011

    Die APP zum ARZT ;-)


    Sind Sie auch ein iphone oder ipad Junkie? Wenn ja, dann werden Sie vielleicht Freude an den kostenlosen Applikationen haben, die wir Ihnen heute vorstellen wollen möchten.


    iNephro Medikamentenplan
    Beschreibung
    : Mit dem „iNephro Medikamentenplan“ soll der Patient einfach eine Übersicht seiner regelmäßig einzunehmenden Medikamente führen und ändern können. Dabei hilft eine online hinterlegte Medikamentendatenbank. Eine Erinnerungsfunktion erleichtert die regelmäßige Einnahme. Daten (Blutdruck und Blutzucker), die regelmäßig erhoben werden müssen, können einfach protokolliert werden.

    Features:
    * Aufbau eines Medikationsplans zur Einnahme von Medikamenten mit Einnahmeintervall, Tageszeiten, Menge und Einheit
    * Lokale Benachrichtigungen erinnern an Medikamenteneinnahme
    * Farbliche Kennzeichnung von eingenommenen, bestätigten - Einnahmen und zukünftigen Einnahmen im Medikationsplan
    * Aufbau einer eigenen Medikamentenliste über Suche in Online-Medikamentendatenbank
    * Definition eigener Medikamente mit Fotos für Verpackung und Inhalt
    * Eingabe und Speicherung von Blutdruck-, Gewicht- und Blutzuckerwerten mit täglicher oder monatlicher grafischer Auswertung


    Entwickler:
    Universitätsklinikum Essen

    Vorschau
    : --> LINK zu iTunes


    APPzumARZT
    Beschreibung: APPzumARZT ist ein nützliches Gratis-Tool, um auf einfache Weise den Überblick über Ihren Präventions-Status zu behalten. Diese Anwendung erinnert Sie an kostenlose Vorsorge-Leistungen Ihrer Krankenkasse, wie z.B. Check-up‘s, Impfungen und Zahnchecks und hilft Ihnen so, Anspruch auf Ihre Bonusleistungen zu bewahren und gesund zu bleiben.


    Features:
    * Status bzgl. der Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen zu 13 Krankheiten (von Diabetes bis Gebärmutterhalskrebs).
    * Status bzgl. der empfohlenen Zyklen zu 13 Impfungen (von Tetanus bis FSME).
    * Zahnarzt-Checks.
    * Alle Kinderarzttermine (U-Untersuchungen) für Ihren Nachwuchs.
    * Gesundheits-Checks!


    Entwickler:
    Valiton GmbH / Felix Burda Stiftung

    Vorschau: --> LINK zu iTunes
     
     
     
     
    Blutdruck Daten
    Beschreibung: Einfaches, schnelles und sicheres Erfassen Ihrer Blutdruckwerte. Endlich habe Sie Ihren Blutdruck immer und überall im Griff. Die schnelle und unkomplizierte Eingabe macht die Erfassung zur wahren Freude. Ihr Arzt wird von der grafischen Auswertung begeistert sein, die ihm die Beurteilung stark vereinfacht.


    Features:
    Die Anwendung ermöglicht die Eingabe von systolischem und diastolischen Blutdruck zusammen mit dem Puls und Datum/Uhrzeit.  Außerdem kann zu jeder Eingabe ein Kommentar hinzugefügt werden und bestimmt werden, ob die Werte für die Statistik beachtet werden sollen. Beispielsweise sollte man eine Messung direkt nach dem Training nicht in die statistische Auswertung einfließen lassen, den Wert aber sehr wohl zur Kontrolle eingeben. Die Auswertung kann über einen nahezu beliebigen Zeitraum erfolgen. Alle Werte werden in einem Diagramm angezeigt, durch Berührung wird dieses vergrößert dargestellt. Zur Benutzung ist eine kostenlose Registrierung notwendig, bei der KEINE persönlichen Daten abgefragt werden. Das ermöglicht dann auch die Eingabe und Auswertung über den normalen PC-Browser. Dort gibt es auch eine Importfunktion, falls Sie bisher Werte in einer Tabellenkalkulation erfasst haben. Näheres dazu unter http://www.blutdruckdaten.de/

    Entwickler:

    Horst Klier / klier.net

    Vorschau: --> LINK zu iTunes

    Diese und weitere hilfreiche Apps finden Sie bei iTunes im App Store im Bereich MEDIZIN.

    Donnerstag, 4. August 2011

    Im TV: Diabetes - Die unterschätzte Gefahr

    Die Diagnose „Zucker" klingt anfangs harmlos. Diabetes tut nicht weh. Nur die wenigsten Betroffenen ahnen, wie gefährlich die Krankheit ist. So ging es auch Horst B., als er vor 20 Jahren seine Diagnose bekam. Seitdem nimmt er Tabletten. „Ich habe das nicht richtig ernst genommen", sagt er heute. Als er zu Fachärzten in der Fußambulanz eines Diabeteszentrums kommt, geht es zunächst nur um eine offene Wunde am Zeh. Doch dann wird klar: Der Diabetes hat über die Jahre seine Blutgefäße zerstört - ihm droht die Amputation seines Fußes.

    Film von Lars Westermann, Austrahlung am 8. August 2011 um 21.00 Uhr im Ersten,
    Homepage zur Sendung --> KLICK, Sendung verpasst? --> jetzt online ANSCHAUEN

    Im TV: Abnehmen kann Leben retten - Weniger Pfunde gegen Diabetes

    Peter S. ist zu dick, aber das hat ihn lange Zeit nicht gestört. Doch seine vielen Pfunde haben ihn im Laufe der Jahre zu einem kranken Mann gemacht: Er leidet unter Diabetes, Bluthochdruck und Gelenkschmerzen. Er kann nicht mehr Fahrrad fahren, sich nicht mehr selbst die Schuhe zu binden und nur noch sehr kurze Strecken am Stock gehen. Außerdem muss es jeden Tag über 30 Tabletten schlucken. Unter ärztlicher Begleitung beginnt Peter s. abzunehmen. Sein Ziel: Er möchte wieder Fahrrad fahren können und seinen Blutzucker und Blutdruck in den Griff bekommen. Wird Peter S. das schaffen, kann er durch Ernährungsumstellung wieder gesund werden?

    Im NDR Fernsehen, Das Gesundheitsmagazin mit Vera Cordes, 26. August 2011, 6:00-6:45 Uhr,
    Homepage zur Sendung: --> KLICK

    Mittwoch, 3. August 2011

    Ausbildung zur Diabetesassistentin DDG

    Das Diabetesschulungszentrum Hohenmölsen bietet als bundesweit anerkannte Weiterbildungsstätte der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) eine Ausbildung zur Diabetesassistentin DDG an. Der berufsbegleitende Weiterbildungslehrgang  richtet sich an Arzthelferinnen, Pädagoginnen, Oecotrophologinnen, Krankenpflegehelferinnen, Altenpflegerinnen und ähnliche Berufe im Gesundheitswesen mit abgeschlossener Ausbildung. Die Weiterbildung umfaßt 184 Stunden Theorie und Praxis und eine Schulungshospitation zwischen den Theorieblöcken.

    Termine
    Der nächste Weiterbildungslehrgang findet im Herbst 2011 statt:
    1. Block  05.09. bis 16.09.2011
    2. Block  14.11. bis 25.11.2011

    Anmeldung und Information
    * Anmeldeformular --> KLICK
    * Infoblatt --> KLICK

    Dienstag, 2. August 2011

    Nachlese: Der 20. KiDS-KURS

    Liebe Patienten und Freunde des KiDS-KURS,

    zwei abwechslungsreiche Wochen liegen hinter uns, das Tagebuch des Kids-Kurses ist nun geschlossen und enthält viele tolle Berichte und Fotos.

    Dazu gibt es auch einige Berichte in den Printmedien und im TV:
    * Kids-Kurs mit „Diabolus“ im Schlaubetal, erschienen in Blickpunkt Brandenburg am 29.07.11 --> LINK
    * ProA MBC und Sponsor Deutsche Bank unterstützen gemeinsam Kindercamp in Brandenburg, Pressemeldung MBC, erschienen am 29.07.11 --> LINK
    * Damit der Piks Routine wird - Ferienlager für zuckerkranke Kinder, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 29.07.11 --> LINK
    * Schulungscamp hilft Kindern mit Diabetes, Meldung der dpa, erschienen am 28.07.11 --> LINK
    *  "Alter, das war wirklich hart", Artikel erschienen in der MOZ am 26.07.11 --> LINK
    * Diabetikerferien für Kinder, Beitrag ausgestrahlt bei rbb am 26.07.11 --> LINK

    Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern des diesjährigen Kids-Kurses, Sie haben mit dazu beigetragen, 79 chronisch kranken Kindern und Jugendlichen ein unbeschwertes Ferienerlebnis zu ermöglichen.

    Herzlichst grüßt Sie
    Ihr Praxisteam um Dr. Milek