Freitag, 30. September 2011

Neue Teststreifenverordnung: Wann erfolgt eine Erstattung?

Ab 1. Oktober 2011 bekommen Patienten, die kein Insulin spritzen, Blutzuckerteststreifen in der Regel nicht mehr auf Rezept – doch es gibt Ausnahmen.

Rund 4,7 Millionen Menschen mit Typ 2 Diabetes betroffen

Leverkusen, 28. September 2011 – Nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sollen ab 1. Oktober 2011 Blutzuckerteststreifen für Menschen mit Diabetes, die kein Insulin spritzen, im Regelfall nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Davon sind rund zwei Drittel der Menschen mit Typ 2 Diabetes in Deutschland betroffen, also etwa 4,7 Millionen Männer und Frauen, vorwiegend im Rentenalter. Doch in vielen speziell geregelten Fällen können Teststreifen auch weiterhin auf Rezept verschrieben werden. Patienten mit Typ 2 Diabetes sollten deshalb mit ihrem Arzt sprechen.

Es gibt Ausnahmen - der behandelnde Arzt entscheidet

Ausdrücklich nicht von der Verordnungseinschränkung betroffen sind Menschen, die mit Insulin behandelt werden. Sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker messen, damit sie ihre Insulindosis an den aktuellen Blutzuckerwert anpassen können. Darüber hinaus sollen aber auch Patienten mit instabiler Stoffwechsellage weiterhin mit Teststreifen versorgt werden. Eine instabile Stoffwechsellage kann zum Beispiel bei Stress auftreten, oder wenn andere Erkrankungen hinzukommen, wie etwa Magen-Darm-Erkrankungen, grippale Infekte oder Fieber. Auch Menschen, die erstmals auf ein orales Antidiabetikum eingestellt oder auf ein Neues umgestellt werden, sollen Teststreifen erhalten, weil bestimmte Medikamente (Sulfonylharnstoffe, Glinide) das Risiko für Unterzuckerungen erhöhen können. Wer aus beruflichen Gründen das Risiko einer Unterzuckerung vermeiden muss, kann ebenfalls die Kosten für Blutzuckerteststreifen erstattet bekommen. Dazu zählen zum Beispiel Berufskraftfahrer oder Menschen, die Maschinen bedienen müssen, von denen besondere Gefahren für sich selbst oder Dritte ausgehen. Bei all diesen Patienten ist eine Verordnung von bis zu 50 Teststreifen pro Behandlungssituation möglich, sie sollten sich deshalb an ihren Arzt wenden.

 

Warum Blutzuckerselbstkontrolle für alle Menschen mit Diabetes wichtig ist

In Deutschland leiden rund acht Millionen Menschen unter Diabetes, 90 Prozent haben den sogenannten Typ 2-, auch Altersdiabetes genannt. Experten fordern, dass auch diejenigen, die (noch) nicht mit Insulin behandelt werden, von der Blutzuckermessung profitieren müssen (s. Kasten „Das sagen Experten und Betroffene“). Die regelmäßige Selbstkontrolle soll ihnen helfen, die für sie persönlich geltenden Zusammenhänge zwischen Ernährung, Bewegung, Medikation und Blutzuckerspiegel besser zu verstehen. Nur mit diesem Wissen können sie Eigenverantwortung übernehmen und ihre Gesundheit bestmöglich erhalten, d.h. gefährliche Unterzuckerungen vermeiden und der Entstehung von Folgekrankheiten entgegenwirken.

Sicherheit geht vor Einsparung: auf Qualität achten

Für die Blutzuckerselbstmessung stehen Menschen mit Diabetes heute moderne Geräte zur Verfügung. So erfüllt z.B. Contour® von Bayer strenge Anforderungen an die Messgenauigkeit und bietet darüber hinaus weitere Funktionen für mehr Sicherheit. Das Gerät muss vom Anwender nicht manuell codiert werden, und die Einheit, in der die Werte angegeben werden (mg/dL oder mmol/L), ist fest voreingestellt. Contour kommt zudem mit einem winzigen Blutstropfen aus, liefert das Messergebnis innerhalb weniger Sekunden und speichert Werte über Monate.

In diesen Fällen werden Teststreifen weiterhin erstattet
• Grundsätzlich bei Behandlung des Diabetes mit Insulin
• Bei instabiler Stoffwechsellage (z.B. außergewöhnlicher Stress, zusätzliche Erkrankungen neben dem Diabetes)
• Bei Ersteinstellung des Diabetes oder Umstellung auf Tabletten mit hohem Risiko für Unterzuckerungen
• Bei speziellen Berufsgruppen (z.B. Kraftfahrer/ Schichtarbeiter)

Mehr Informationen zum Thema Blutzuckermanagement erhalten Sie im Internet unter www.bayerdiabetes.de oder über den Bayer Diabetes Service unter der kostenfreien Rufnummer 0800 5088822.

Das sagen Experten und Betroffene
„Ohne die Teststreifen können Patienten gefährliche Situationen wie Unterzuckerungen nicht rechtzeitig erkennen und auch nicht zeitnah gegensteuern – sie fliegen nun quasi im Blindflug.“
(Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE und Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, DDG)(2)

„Regelmäßige Blutzuckermessungen sind das A und O für die Vorsorge gegen Folgeerkrankungen.“
(Star-Coiffeur Udo Walz, selbst seit 20 Jahren Typ 2 Diabetiker)(2)

„Blut lügt nicht. Durch eine geschulte und regelmäßige Blutzuckerselbstmessung können unsere Patienten eine deutliche und dauerhafte Verbesserung ihrer Stoffwechseleinstellung erreichen – wenn sie der Messung Taten folgen lassen und ihren Lebensstil an den Messergebnissen ausrichten.“
(Michaela Berger, stellvertretende Vorsitzende von diabetesDE und Vorstandsmitglied des Verbandes der Diabetes- Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland,VDBD)(2)

„Diabetes Typ 2 ohne Teststreifen ist wie Fahren ohne Führerschein. Patienten haben keinerlei Rückmeldung mehr, wie sich ihre Lebensführung auf die Höhe ihres Blutzuckerspiegels und damit langfristig auf die Entstehung von Folgekrankheiten auswirkt.“
(Dieter Möhler, Bundesvorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes, DDB)(3)

„Die Konsequenz wird sicher sein, dass viele ihren Diabetes aufgrund der fehlenden Selbstmessung nicht mehr so ernst nehmen.“
(PD Dr. Bernhard Kulzer, Diabetes-Zentrum Mergentheim)(4)

Pressemitteilung von www.bayervital.de vom 28.09.2011

Donnerstag, 29. September 2011

Frauen leiden öfter – Männer jammern mehr

Unterschiede beim Schmerzempfinden zwischen den Geschlechtern beeinflussen nicht die Wirksamkeit einer schmerzlindernden Therapie / Neue wissenschaftliche Analyse mit 9.000 Patienten zeigt gleich gute Wirksamkeit bei Frauen und Männern.

Leverkusen, 21. September 2011 – „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ – diese Volksweisheit prägte vor allem männliche Generationen. Dennoch sind es gerade Männer, die mehr jammern, wenn es weh tut. Und das, obwohl Frauen Schmerzen stärker und häufiger empfinden: 94 Prozent der Frauen leiden wenigstens einmal im Jahr an dem unangenehmen Reiz – das sind rund sechs Prozent mehr als beim starken Geschlecht.(1) Von Kopf- und Nackenschmerzen sind Frauen sogar zu 18 Prozent stärker betroffen als Männer.(2) Wissenschaftler sind nun der Frage nachgegangen, ob die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Schmerzempfindlichkeit auch bei der Wirkung einer schmerzlindernden Therapie mit dem Aspirin-Wirkstoff beobachtet werden können. Das Ergebnis: Aspirin wirkt bei Frauen und Männern bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen gleichermaßen gut.

Die aktuelle Analyse umfasst die Daten von mehr als 9.000 Patienten aus fünf Beobachtungsstudien in Apotheken, die die Selbstmedikation von Schmerzen unter Alltagsbedingungen abbilden. Kopfschmerzen waren bei beiden Geschlechtern, der Hauptgrund für die Behandlung, gefolgt von erkältungsbedingten Schmerzen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Mehrzahl der Patienten – 90,2 Prozent der Frauen und 88,6 Prozent der Männer – berichtete vor Behandlungsbeginn über mäßige bis starke Schmerzen. Zwei Stunden nach der Einnahme von ein bis zwei Aspirin-Tabletten (500-1.000 Milligramm) war rund jeder zweite Patient völlig schmerzfrei – unabhängig vom Geschlecht. Ein weiteres positives Ergebnis: Mehr als 90 Prozent der Frauen und Männer beurteilen die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Aspirin als gut bis sehr gut.

Frauen fühlen Schmerzen stärker

Die Wahrnehmung und Verarbeitung von Schmerzen ist bei Frauen und Männern unterschiedlich organisiert: „Das männliche Gehirn zeigt bei Schmerzreizen eine stärkere Aktivität im Bereich der Denk- und analytischen Prozesse“, erklärt Professor Dr. Hartmut Göbel, Neurologe und Psychologe sowie Direktor der Schmerzklinik Kiel. „Bei Frauen wird hingegen das Gefühlszentrum im Gehirn stärker aktiviert. Zudem bremsen Östrogene bei Frauen die körpereigenen Schmerzhemm-Mechanismen und steigern die Schmerzempfindlichkeit – Frauen sind daher nahezu doppelt so schmerzempfindlich wie Männer“, sagt Prof. Göbel.(3) Auch im Umgang mit Schmerzen gibt es Unterschiede: „Frauen suchen eher eine umfangreiche soziale Unterstützung, nehmen schneller Medikamente und gehen früher zum Arzt – kurz, sie lassen sich eher helfen, stufen ihre Schmerzen aber sprachlich zurück“, berichtet Professor Göbel. „Männer hingegen versuchen das Problem selbst zu lösen, vermitteln aber gegenüber Ärzten intensivere Schmerzen.“ Wichtig für beide Geschlechter: Akute Schmerzen sollten gezielt behandelt werden, damit sie nicht chronisch werden. Bereits nach einem Zeitraum von drei bis vier Monaten kann das passieren. „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ sollte deshalb kein Lebensmotto mehr sein.

Quellen:
(1) Diemer W/Burcher, H: Chronische Schmerzen – Kopf- und Rückenschmerzen, Tumorschmerzen. In: RKI (Hg): Gesundheitsberichterstattung des Bundes 1998, Heft 7.
(2) Gessner U/Theurer C: Geschlechtsunterschiede in der Selbstmedikation von Schmerzen? Subgruppenanalyse von gepoolten Daten aus apotheken-basierten, nicht-interventionellen Studien mit Aspirin. Posterpräsentation auf dem 7th Congress of the European Federation of IASP Chapters (EFIC), Hamburg, 21. bis 24. September 2011.
(3) Averbuch, M/Katzper M: A Search for Sex Differences in Response to Analgesia. In: Arch Intern Med 2000; 160 (22): 3424-3428.


Pressemitteilung von www.bayervital.de vom 21.09.2011

Dienstag, 27. September 2011

Das erste iPad-Magazin für Menschen mit Diabetes


Das ist neu: Ein Lifestyle-Magazin zum Thema Diabetes. Lebensnah und modern, mit nützlichen Informationen und interessanten Beiträgen. Die neuesten Produktnachrichten und Aktuelles aus der Forschung, ein interaktives Diabetes Quiz und aufschlussreiche Interviews, Hintergrundartikel, Tipps für ein aktives Leben und nicht zuletzt Rezepte. Ein digitales Magzain für Menschen mit Diabetes. Für Angehörige, Freunde und Interessierte. Die positive Art, sich dem Thema Diabetes anzunähern, inspiriert den Leser dazu, das Leben zu genießen. Die interaktiven Möglichkeiten des iPads verbessern den Dialog zwischen Lesern untereinander, mit der Redaktion, und zukünftig auch zwischen Diabetiker und Diabetes-Betreuer. Für die deutsche Ausgabe konnte die Redaktion den ehemaligen Fußballprofi Dimo Wache gewinnen. Wache, der 1998 selbt an Diabetes erkrankte, und der damals einzige Profifußballer mit Diabetes in der deutschen Bundesliga war, wird in jedem Magazin eine Kolumne schreiben.

Zum Download bei itunes: http://itunes.apple.com/de/app/diabetesdigital-magazine/id419603195?mt=8
Quelle: premiumpresse.de, 23.09.2011

Montag, 26. September 2011

Wir brauchen mehr Daten von Diabetes-Patienten


Artikel erschienen in Welt Online am 22.09.2011, lesen --> KLICK

Sonntag, 25. September 2011

Weltdiabetestag 2011

Informieren, Tanzen, Kochen und Lachen mit vielen Prominenten

Rund um den 14. November finden weltweit Informationsveranstaltungen zum Weltdiabetestag statt. In diesem Jahr organisiert diabetesDE die zentrale Veranstaltung am Sonntag, den 13. November von 9.30 – 16.00 Uhr im Berliner Internationalen Congress Centrum (ICC). In vier Vortragssälen halten über 30 Fachexperten Vorträge zu den Themen „Diabetes Typ 1 und 2: Begleiterkrankungen & Therapie“, „Diabetes & Soziales“ „Diabetes & Ernährung“, „Aktiv leben“, „Diabetes Typ 1 bei Kindern“ sowie ein Symposium mit Betroffenen und Angehörigen zum Thema „Ist Diabetes eine Familienkrankheit?“. Das Bundesgesundheitsministerium hat erneut die Schirmherrschaft übernommen.
 
Schon jetzt haben Prominente aus TV- und Showbusiness zugesagt: Sängerin Maite Kelly („Let’s dance“) will Betroffene zum Tanzen motivieren,  TV-Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm („ARD-Buffet“) gibt Tipps zur „Ernährung 50 plus“ und wird zusammen mit einem Promi-Koch eine Koch-Show zelebrieren. Ernährungscoach und Bestsellerautor Patric Heizmann („Ich bin dann mal schlank“) präsentiert eine einstündige Unterhaltungs-Show mit viel Humor.
 
Ein Rahmenprogramm für groß und klein mit „Bewegungsparcours“, „Make Up-Tipps“, „Breakdance-Show“ und Fotoausstellungen runden das Unterhaltungsprogramm ab. Ein großer Ausstellerbereich informiert die Besucher u.a. über neueste Produkte zum Blutzuckermessen und Insulinspritzen, an vielen Ständen werden gratis Blutzucker-, Fett- und BMI-Messungen angeboten.
 
 
Expertenrunde am Stand
Um 11:30 Uhr wird Herr Dr. Milek am Stand von Novonordisk für Fragen und Antworten rund um das Thema der Behandlung des Typ 2 Diabetes mit den GLP-1 Analoga und deren Vorteile für die Patienten zur Verfügung stehen.


Der Eintritt ist frei.
 
Termin: 13. November 2011, 9.30 - 15.30 Uhr
Veranstaltungsort: Internationales Congress Centrum Berlin (ICC), Neue Kantstraße / Ecke Messedamm, 14057 Berlin

Samstag, 24. September 2011

Viele junge Typ-1-Diabetiker trinken sich zu Tode

Artikel aus der Ärzte Zeitung, 19.09.2011 --> lesen, KLICK

Freitag, 23. September 2011

GRIPPE - Nein danke! Lassen Sie sich IMPFEN!


Die Grippeschutzimpfung ist besonders wichtig für Menschen, die wegen einer anderen  Erkrankung durch eine Influenza-Erkrankung besonders gefährdet sind. Zu ihnen gehören z.B.
  • Herzkrankheiten, besonders Mitralstenose oder Herzinsuffizienz,
  • chronischen bronchopulmonalen Krankheiten wie Asthma, chronischer Bronchitis, Bronchiektasen (Aussackungen der Bronchien) und Emphysem (Lungenblähung),
  • chronischen Nierenkrankheiten,
  • Diabetes mellitus und anderen chronischen Stoffwechselkrankheiten,
  • angeborenen oder erworbenen Immundefekte einschließlich bestimmter Neubildungen und immunsuppressive Therapie,
  • chronischen Anämien.
Quelle Text: MedizinInfo.de

Dienstag, 6. September 2011

Eine großangelegte Gesundheitsstudie startet mit 200.000 Beteiligten!

Ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung hat deutschlandweit die Initiative für den Aufbau einer groß angelegten Langzeit-Bevölkerungsstudie ergriffen, um
  • die Ursachen von Volkskrankheiten wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen,
Krebs, Diabetes, Demenzerkrankungen und Infektionskrankheiten aufzuklären,
  • Risikofaktoren zu identifizieren,
  • Wege einer wirksamen Vorbeugung aufzuzeigen
    sowie
  • Möglichkeiten der Früherkennung von Krankheiten zu identifizieren.
  • In dieser (Kohorten-)Studie werden 200.000 Menschen im Alter von 20-69 Jahren aus ganz Deutschland medizinisch untersucht und nach Lebensgewohnheiten (z.B. körperliche Aktivität, Rauchen, Ernährung, Beruf) befragt. Darüber hinaus werden allen Studienteilnehmern Blutproben entnommen und für spätere Forschungsprojekte in einer zentralen Bioprobenbank gelagert. Nach 5 Jahren werden alle Teilnehmer erneut zu einer Untersuchung und zweiten Befragung in die Studienzentren eingeladen. Im Laufe der Nachbeobachtung über 10-20 Jahre werden bei einigen Teilnehmern naturgemäß bestimmte Erkrankungen auftreten, die dann mit den erhobenen Daten in Verbindung gebracht werden können. Die Studie bietet damit ein einzigartiges Potential für eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen. Aus alledem werden die Forscher wertvolle Erkenntnisse darüber gewinnen, wie
    • genetische Faktoren,
    • Umweltbedingungen,
    • soziales Umfeld und
    • Lebensstil
    bei der Entstehung von Krankheiten zusammenwirken. Aus den Erkenntnissen sollen Strategien für eine bessere Vorbeugung und Behandlung der wichtigsten Volkskrankheiten abgeleitet werden.


    Die Universität Halle sucht 100 Freiwillige!
    Die freiwilligen Teilnehmer müssen mit einem zeitlichen Aufwand von zwei Stunden rechnen. Alle erhalten eine Basisuntersuchung (dazu gehören unter anderem Bluttest, Blutdruck und anthropometrische Untersuchungen - Feststellung der Körpermaße), darüber hinaus werden die Teilnehmer jeweils einen weiteren Test aus den Bereichen Schlafmedizin, körperliche Fitness und Gefäßparameter absolvieren. Alle Freiwilligen werden zudem von den Experten zu ihrem Gesundheitszustand und -verhalten interviewt. Die Teilnehmer sollten zwischen 20 und 69 Jahre alt sein und in Halle und Umgebung wohnen. Anmeldung unter machbarkeitsstudie@medizin.uni-halle.de oder Telefon (0345) 557-3579. Die Teilnehmer erhalten als Gegenleistung Informationen über ihren Gesundheitszustand sowie eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro.

    Sonntag, 4. September 2011

    Menschen im Osten krankheitsanfälliger als im Westen

    Artikel erschienen bei abendblatt.de, 01.09.2011, lesen --> LINK